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Wie arbeite ich ?

Ein Hund ist Hund und soll das auch bleiben !

Wir Menschen neigen leider dazu, unseren Hund zu vermenschlichen - was ja auch klar ist, da ein Hund in unserer heutigen Zeit kein Wach- oder Hofhund mehr ist, sondern in den meisten Fällen ein vollwertiges Familienmitglied, dass sogar Weihnachtsgeschenke bekommt 
Das ist auch gar nicht schlimm, auch ich mache das nicht anders - der Punkt ist nur, dass ein Hund trotz alledem seine von Natur aus gegebenen Bedürfnisse hat, die wir als Halter erfüllen müssen.

Es ist nun mal so: Ein Hund ist sozial obligat !
Das bedeutet, ein Hund braucht ein funktionierendes, soziales Gefüge, um auf Dauer glücklich und ausgeglichen leben zu können. 
Nicht nur, dass der Hund Bezugspersonen oder Kontakt zu Artgenossen braucht, sondern eher, dass der Hund ganz klar seinen Platz in diesem sozialen Gefüge zugewiesen bekommen muss. Wir sind also das Rudel unseres Hundes ! Jeder Hund, egal ob Mittelspitz oder Schäferhund, Yorkshire Terrier oder Berner Sennenhund stammen vom Wolf ab. Ein Wolf überlebt nur im Rudel und diesen Anspruch tragen auch unsere Hunde in sich.

Innerhalb eines Rudels gibt es eine Rangordnung. Jeder Rang ist mit gewissen Freiheiten aber auch Pflichten verbunden. Der Halter muss immer die Position des Rudelfühers einnehmen - weil ein Rudel überlebt nur mit einem souveränen Rudelführer. Hat ein Mensch-Hunde Rudel keinen Rudelführer, übernimmt der Hund diese Position.
Dadurch, dass wir dem Hund in den falschen Momenten und in der falschen Dosis all unsere Liebe und Aufmerksamkeit schenken (wir laufen ihm ständig hinterher und schauen, was er macht, wir küssen ihn, geben ihm ständig Streicheleinheiten, lassen ihn die neue Wohnung selber erkunden, finden es toll, wenn sich unser Liebling tierisch freut, wenn Herrchen und Frauchen endlich nach Hause kommen...), denkt dieser, dass wir zu schwach sind, ein Rudel zu führen - ist ja auch anstrengend, all diese Aufgaben.
Stellen sie sich mal ihren Chef im Clownskostüm vor, wie er morgens mit einem Ball durch das Büro rennt - sie könnten ihn nicht ernst nehmen, genauso wenig kann es ihr Hund bei ihnen.

Wie versuche ich also, Sie anzuleiten, ein Rudelführer zu sein ?

Ein Rudelführer hat nichts mit körperlicher Stärke zu tun - sie müssen sich also nicht gleich ein Jahresabo bei McFit holen.
Rudelfüher kann JEDER sein !
Man muss nur wissen WIE !

Genau das lernen sie bei mir. 
Ich trainiere mit der Natur des Hundes, d.h. mit den Eigenschaften, die ein Hund von Geburt an mitbringt.
Beispielsweise hat ein neugeborener Welpe gleich den Drang, sich stets zum Muttertier zu bewegen. Auf dieser Grundlage baut mein Rückruf auf. Ein Mensch, der um dieses Mittel weiß, braucht keinen Ton, um seinen Hund zurück zu rufen. Dies ist nur ein Beispiel, wie wichtig es ist, MIT dem genetisch Verankertem zu arbeiten und nicht dagegen.

In einem Rudel MUSS es klare Regeln und Grenzen geben, die hundgerecht umgesetzt werden müssen. Dazu ist es wichtig, die Körpersprache der Hunde richtig zu deuten und zu verstehen.

Dabei möchte ich ihnen sehr gerne helfen - denn was gibt es schöneres, als einen Mensch mit seinem Hund im Einklang zu sehen !